Lina's Crazy World ...

Gedichte/Texte zum Nachdenken

Wieder mehr Zeit *_*

So, ich bin wieder da! *grins* Da ja nun endlich zwei Wochen Weihnachtsferien sind, werde ich versuchen, nun regelmäßiger und öfter hier zu bloggen ^-^ Es tut mir wirklich leid, dass es hier so lange nichts Neues mehr gab, aber ich hoffe, dass ihr mir verzeiht und weiter fleißig meinen Blog verfolgen werdet >_<

Okay, das wär's auch schon ... *GRINS*
Bye! ^-^
HEAGDL

Lina-chan

1 Kommentar 21.12.07 15:03, kommentieren

Er hat sich versteckt?

Rebbe Baruchs Enkel Jechiel kam in Tränen aufgelöst in die Lehrstube des Meisters gerannt. „Jechiel, Jechiel, warum weinst du?“ „Mein Freund ist gemein! Er ist unfair! Er hat mich ganz allein gelassen, darum weine ich!“ „Willst du mir das nicht von Anfang an erzählen?“ „Sicher, Großvater, wir haben Verstecken gespielt, ich musste mich verstecken und er war dran, mich zu suchen. Aber ich hatte mich so gut versteckt, dass er mich nicht finden konnte. Da hat er aufgegeben, er hörte einfach auf, mich zu suchen und das ist unfair.“ Rebbe Baruch begann, Jechiels Gesicht zu streicheln und ihm selbst traten Tränen in die Augen. „So ist es auch mit Gott, Jechiel“, flüsterte er leise. „Stell dir seinen Schmerz vor. Er hat sich versteckt und die Menschen suchen ihn nicht. Verstehst du, Jechiel? Gott versteckt sich und der Mensch sucht ihn nicht einmal.“

2 Kommentare 26.10.07 10:51, kommentieren

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Im Bauch einer schwangeren Frau waren einmal eineiige Zwillinge. Obwohl sie einander vollkommen glichen, war ihre Einstellung sehr unterschiedlich: Der eine war eher skeptisch eingestellt, der andere gläubig. Oder vielleicht eher realistisch? Hört hin, was sie so diskutieren:

DER KLEINE SKEPTIKER: Glaubst du immer noch nach an ein Leben nach der Geburt?

DER KLEINE GLÄUBIGE: Ja, klar, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir dann stark genug sind für das, was uns erwartet.

DER KLEINE SKEPTIKER: Blödsinn,das gibt's doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen ein Leben nach der Geburt?

DER KLEINE GLÄUBIGE: Das weiß ich auch nicht so genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.

DER KLEINE SKEPTIKER: So ein Quatsch! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das gar nicht, dass es ein Leben nach der Geburt gibt, weil die Nabelschnur schon jetzt viel zu kurz ist.

DER KLEINE GLÄUBIGE: Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.

DER KLEINE SKEPTIKER: Es ist noch nie einer zurückgekommen von nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine einzige Quälerei. Und dunkel.

DER KLEINE GLÄUBIGE: Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.

DER KLEINE SKEPTIKER: Mutter?!? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?

DER KLEINE GLÄUBIGE: Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein.

DER KLEINE SKEPTIKER: Quatsch! Von einer Mutter habe ich ja noch nie was gemerkt, also gibt es sie auch nicht.

DER KLEINE GLÄUBIGE: Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt. Ich glaube auf jeden Fall, dass unser eigentliches Leben erst dann beginnt!

2 Kommentare 26.10.07 10:47, kommentieren

Der Glaube des modernen Menschen

Ein "moderner" Mensch verirrte sich in der Wüste. Die umbarmherzige Sonnenglut hattte ihn ausgedörrt. Da sah er in einiger Entfernung eine Oase. Aha, eine Fata Morgana, dachte er, eine Luftspiegelung, die mich narrt. Denn in Wirklichkeit ist gar nichts da. Er näherte sich der Oase, aber sie verschwand nicht. Er sah immer deutlicher die Dattelpalmen, das Gras und vor allem die Quelle. Natürlich eine Hungerfantasie, die mir mein halb wahnsinniges Gehirn vorgaukelt, dachte er. Jetzt höre ich sogar das Wasser sprudeln. Eine Gehör-Halluzination. Wie grausam die Natur ist.
Kurze Zeit später fanden ihn zwei Beduinen tot. "Kannst du so etwas verstehen?", sagte der eine zum andern, "die Datteln wachsen ihm beinahe aus dem Mund. Und dicht neben der Quelle liegt er verhungert und verdurstet. Wie ist das möglich?" Da antwortete der andere: "Er war ein moderner Mensch."

3 Kommentare 16.10.07 20:36, kommentieren

Die zwei Lebenswege ...

Dieser Gedanke ist aus irgendeinem Bollywood-Film, fragt mich nicht in welchem, ich haben noch keinen einzigen Bollywood-Film angeschaut @_@
Aber der Spruch gefällt mir total gut und hat mich auch sehr zum Nachdenken angeregt ...^^
 

Ich war ein kleiner Junge, als meine Mutter mich verließ.
Ich habe nicht vergessen, was sie mir sagte ...
Sie sagte: „Sohn, in jedem Leben wirst du zwei Wege finden, einen richtigen und einen falschen. Der falsche Weg wird leicht sein und er wird dich zeichnen.
Aber der richtige Weg wird hart sein, mit vielen Stürmen und einer Menge Ärger.
Auf dem falschen Weg findest du anfänglich Erfolg und Glück, aber am Ende wirst du verlieren.
Auf dem richtigen Weg machst du anfänglich eine Reise Schritt um Schritt und machst einen Gefühlssturm durch, aber am Ende wirst du alles gewinnen.“
Jetzt sag mir Mutter, bin ich auf dem richtigen oder auf dem falschen Weg?"

(aus DILWALE DULHANIA LE JAYENGE)

Oh ja, das ist eine gute Frage ... Und ich finde diese kurze Story einfach faszinierend und sie hat mich schon begeistert, als ich es das erste Mal gelesen habe ... 

*lol* Denkt ihr jetzt, ich bin total kitschig? xDD Na ja, ich denke eben gerne über das Leben nach und denke auch öfters darüber nach, auch mit 15 Jahren, ob ihr es glaubt oder nicht! xDD

4 Kommentare 10.10.07 22:10, kommentieren